
Ökomodell Bad Hindelang
Der Anblick bunter, blumenreicher Bergwiesen und seltener Tiere, wie zum Beispiel Steinadler oder Murmeltier verzaubert, aber auch die kulinarischen Köstlichkeiten, wie der Allgäuer Bergkäse, ziehen in den Bann - das „Ökomodell Hindelang“ macht es möglich.
Das seit über zwei Jahrzehnten konsequent verfolgte, einmalige Konzept wurde mehrfach national und international ausgezeichnet. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die ortsansässigen Bauern, die die Ursprünglichkeit der Landschaft mit ihren typischen Buckelwiesen, farbenprächtigen Pflanzenteppichen und klarem Wasser erhalten.
Zusammengeschlossen zum Projekt „Natur und Kultur“, bewirtschaften 71 Bad Hindelanger Bergbauer ihre alpinen Wiesen nach strengen ökologischen Richtlinien. Diese umfassen den völligen Verzicht auf Kunstdünger sowie die Beschränkung auf maximal eine Kuh pro Hektar. Darüber hinaus werden 90 Prozent des benötigten Futters innerhalb des Gemeindegebietes selbst erzeugt. Auf Gentechnik wird komplett verzichtet, zudem garantieren strenge Kontrollen eine artgerechte Tierhaltung durch die Teilnahme am Projekt "Offene Stalltür".
Mit dem „Ökomodell Hindelang“ verfolgen wir drei grundlegende Ziele: Die Erhaltung der traditionellen Berglandwirtschaft, die Erhaltung der Kulturlandschaft und Landwirtschaft sowie die Direktverarbeitung/Direktvermarktung sämtlicher landwirtschaftlicher Produkte vor Ort.
Die nachhaltige Berglandwirtschaft ermöglicht es den Bad Hindelanger Einrichtungen und Freizeitaktivitäten, die Schönheit und die Heilkraft der Natur zu nutzen und von ihr zu profitieren. So stehen dir zahlreiche naturbezogene Aktivitäten offen, wie die Naturbäder und das Hochmoorbad, die heilklimatischen Wanderwege und vieles mehr.
Von der Internationalen Apenschutzkomission CIPRA und dem World Wide Fund for Nature (WWF) werden die Berge um Bad Hindelang als eine der schützenwertesten Regionen der Alpen beurteilt.








