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Die Freestyle - Tradition IN Oberjoch lebt auf


29.03.2011

Die Welt der Ski-Akrobaten blickt nach Oberjoch:Das höchstgelegene Bergdorf Deutschlands richtet zum zweiten Mal die „Deutschen Freestyle-Wochen“ aus.Der Deutschlandpokal am vergangenen Wochenende war bereits ein Erfolg,

der große Höhepunkt steht unmittelbar bevor:Von Donnerstag, 17. Februar, bis Sonntag, 20. Februar,

misst sich die Freestyle-Elite beim Europacup.Mit der erneuten Vergabe nach Bad Hindelang-Oberjoch stellen der Internationale Skiverband (FIS) und der Deutsche Skiverband (DSV) die Top-Bedingungen des Ski-Mekkas heraus und lassen vor Ort Erinnerungen an große Freestyle-Erfolge aufflammen.Viele Jahre war Bad Hindelang-Oberjoch die Hochburg der Freestyler und zeichnete sich im internationalen Vergleich als Top-Veranstaltungsort aus.

„Wir freuen uns sehr,

dass wir wieder der Freestyle-Nabel Europas sind.Das Skigebiet Oberjoch hat ja bekanntlich eine sehr große Freestyle-Tradition“,

sagt Eric Enders,

Geschäftsführer des Skigebietes Oberjoch.
Für Enders und das Team um Organisator Mario Lössl sind die Freestyle-Wochen eine gute Chance,

um als Bundesstützpunkt im Gespräch zu bleiben.„Wir werden die Gelegenheit beim Schopfe packen und erneut unser Know-how,

unser Profil und unsere Tradition herausstellen“,

so Enders.Referenzen hat das Skigebiet genügend:Das „Alpine Trainingszentrum Allgäu“ (ATA) am Iseler ist beispielsweise seit 2006 alpiner Bundesstützpunkt des Deutschen Skiverbandes (DSV) und somit offizielle Trainings- und Wettkampfstätte für die Disziplinen Slalom und Riesenslalom.Regelmäßig bereiten sich die weltbesten Skifahrer vor Ort auf die Top- EVENTS vor oder absolvieren fernab vom Medienrummel Trainingseinheiten.

Für die Gästeinformation IN Bad Hindelang sind die Freestyle - Wettbewerbe eine weitere gute Gelegenheit,

um den Fokus auf das bekannte Allgäuer Feriendomizil zu richten.„Die Freestyle - Wochen sind ideal,

um auch auf unsere aktuellen Projekte ‘Kinderland - Hauptstadt‘, ‘Allergiefreie Gemeinde‘ oder ‘Bad Hindelang PLUS‘

aufmerksam zu machen.Die Vergabe der Freestyle-

EVENTS nach Bad Hindelang-Oberjoch

macht zudem deutlich, welchen hohen Stellenwert unser Winterangebot IN der Sportwelt hat“,

so Marketing-Chefin Susanne Rauschhuber.

Der Stellenwert des Sports Ski-Freestyle IN Bad Hindelang und der Umgebung ist riesig.Hier hegt und pflegt man die Erinnerungen an eine Zeit,

„die sehr erfolgreich und unheimlich schön war“, sagt Margit Sömmer - Hindelang.Die Oberallgäuerin muss es wissen,

sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren IN der Gästeinformation Bad Hindelang und hat seither so gut wie jeden Schnipsel archiviert,

auf dem das Wort Freestyle zu lesen war.Sie erinnert sich gut an den ersten Weltcup 1978 oder die Weltmeisterschaft im März 1989. Und natürlich erinnert sie sich an Namen wie Wolfgang Zeller,

Peter Lanig oder Hermann Reitberger.Die Hindelanger Idole Zeller (1992) und Lanig (1986/87 und 89) holten insgesamt vier deutsche Meistertitel ins Oberallgäu.Lanig war danach viele Jahre Rennleiter.Reitberger war die große Attraktion IN der Disziplin Skiballett (Acro) – zwischen 1984 und 1989 war Reitberger im Skiballett der überragende Mann im Weltcup-Zirkus.IN der Luft ein Ass war seinerzeit Sonja Reichart aus Immenstadt,

die 1986/87 und 1989/90 die beste Kunstspringerin im Wettbewerb war und 1989 Vize-Weltmeisterin wurde.

Beim Europacup IN Oberjoch steht ausschließlich die Disziplin Buckelpiste auf dem Programm.Am Samstag fahren die Sportler die Buckelpiste IN einem Einzelwettbewerb – dabei sind zwei Sprünge vorgeschrieben.Am Sonntag stehen Buckelpisten-Duelle Mann gegen Mann und Frau gegen Frau auf dem Programm.„Es werden internationale Top-Leute am START sein.Das deutsche Team wird zudem mit seiner kompletten Elite nach Oberjoch kommen“,

so Organisator Mario Lössl.

Als Schöpfer dieses Sports gilt der norwegische Olympiasieger und Riesenslalom - Weltmeister von 1952,

Stein Eriksen.Die FIS erkannte Freestyle-Skiing 1979 als eigenständige Sportart an,

die erste Weltcuptournee fand 1980,

die erste Weltmeisterschaft 1986 im französischen Tignes statt.1992 IN Albertville war die Disziplin Buckelpiste erstmals offizieller Teil des olympischen Programms,

1994 IN Lillehammer gab es zum ersten Mal olympische Kunstsprünge zu sehen.

IN Bad Hindelang gab es eine Zeit,

IN der sich die Sportler die Buckel, über die sie anschließend hinwegrasten, selbst bauten.Es war die Zeit, IN der

manch ein Nationalteam nur starten konnte,

weil der örtliche Bürgermeister beherzt eingriff:Bad Hindelangs Gemeindechef Roman Haug rettete seinerzeit die IN der Region unkundigen Sportler aus Kasachstan,

die nachts IN Sonthofen am Bahnhof nicht wussten, wie sie nach Hindelang kommen sollten.Haug war zur Stelle,

half den Sportlern aus ihrer finanziellen NOT, sorgte für die Verpflegung und letztlich dafür,

dass die Mannschaft starten konnte.

„Das ist eine typische Freestyle-Geschichte.Ich finde,

das ist einfach ein anderer Menschenschlag – die Freestyler sind meistens locker drauf und total unkompliziert“,

sagt Margit Sömmer - Hindelang.Sie freut sich sehr darauf,

dass der Europacup nach 2010 wieder im Oberallgäu Station macht.Zuvor hatten die Oberallgäuer immerhin 15 Jahre (Weltcup/1996) auf ein großes internationales Rennen warten müssen.