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Besichtigung der Ostrachtaler Nagelschmiede

Hindelang (825 Meter)

Ostrachtaler Nagelschmiede

 

Erzfunde und Erzabbau im 14. – 15. Jahrhundert und die Errichtung einer Eisenschmelze, führten zur Eisengewinnung im Ostrachtal. Die folgenden wasserbetriebenen Hammerschmieden dienten in der Hauptsache der Produktion von Kriegsgerät, wie Spieße, Lanzen, Hellebarden usw.

 

Um ca. 1650 gelang es den „Zainschmieden“ aus Grobeisen das Stabeisen „Zain“ genannt herzustellen. Das war die Geburtsstunde der „Nagler“. Die Nagler entwickelten enorme Fähigkeiten, Nägel verschiedenster Art, speziell Schuhnägel zu schmieden. Dieses „Nagelschmieden“ war ca. 300 Jahre der winterliche Broterwerb der Bauern, Älpler und Forstleute, wenn die Arbeit in Wald und Feld ruhte.

 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts verdrängte die industrielle Herstellung immer mehr das Naglerhandwerk. Zusätzlich die Verwendung der Profilgummisohlen als Ersatz der benagelten Ledersohlen der Schuhe, brachte das Handwerk Mitte des 20. Jahrhunderts zum Erliegen.

 

Das Klingen und „Klocken“ der Nagelhämmer, deren Klang über Jahrhunderte dem Tal eigen war, verstummte – für immer.

Ostrachtaler Nagelschmiede

 

Erzfunde und Erzabbau im 14. – 15. Jahrhundert und die Errichtung einer Eisenschmelze, führten zur Eisengewinnung im Ostrachtal. Die folgenden wasserbetriebenen Hammerschmieden dienten in der Hauptsache der Produktion von Kriegsgerät, wie Spieße, Lanzen, Hellebarden usw.

 

Um ca. 1650 gelang es den „Zainschmieden“ aus Grobeisen das Stabeisen „Zain“ genannt herzustellen. Das war die Geburtsstunde der „Nagler“. Die Nagler entwickelten enorme Fähigkeiten, Nägel verschiedenster Art, speziell Schuhnägel zu schmieden. Dieses „Nagelschmieden“ war ca. 300 Jahre der winterliche Broterwerb der Bauern, Älpler und Forstleute, wenn die Arbeit in Wald und Feld ruhte.

 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts verdrängte die industrielle Herstellung immer mehr das Naglerhandwerk. Zusätzlich die Verwendung der Profilgummisohlen als Ersatz der benagelten Ledersohlen der Schuhe, brachte das Handwerk Mitte des 20. Jahrhunderts zum Erliegen.

 

Das Klingen und „Klocken“ der Nagelhämmer, deren Klang über Jahrhunderte dem Tal eigen war, verstummte – für immer.

Kontakt

Heimatdienst Hindelang e. V.

Sonthofer Straße 30
87541 Bad Hindelang

Tel.: 08324 2483

Anmeldung

Anmeldung

nicht erforderlich

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