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Der Wildfräuleinstein

An den Bergabhängen östlich von Hinterstein, gegen den oberen Berg und den Bschießer zu, befindet sich in einer Felswand eine Grotte, die durch eine Art Querwand in zwei Abteilungen geschieden ist, jedoch so, dass beide durch eine Öffnung miteinander in Verbindung stehen. 

Das ist der Wildfräuleinstein. Sein Name stammt aus uralten Zeiten als wilde Fräulein dort hausten. Sie wohnten in den beiden Höhlungen, wovon sie die eine als Stube, die andere als Gade (Schlafstube) benutzten. Wie viel es solcher Fräulein waren weiß man nicht, aber man weiß noch, dass einige folgende Namen hatten: Rezabell, Stutzamutz, Hurlahutsch, Ahudlamutz und Gertrudle

Von den Berghoibern und Hirten wurden sie oft gesehen, waren den Leuten gut gesinnt, taten niemand Schaden und kamen bis zu den Häusern in Hinterstein herab. Sie müssen sich wohl mit dem Spinnen und Weben beschäftigt haben, denn sie besaßen eine stattliche Tuchbleiche, wo sie oft ihr Tuch ausbreiteten. Merkwürdigerweise war diese Bleiche an einer Stelle, wo weit und breit kein Wasser zu finden ist. Zuweilen traten sie mit den Talbewohnern in Verbindung und so kam es sogar vor, dass sie mit ihnen Ehebündnisse eingingen.