Unterkunft Schließen
1. Zimmer o. Ferienwohnung

8 Buchungshotline: +49 8324 892 500

Menü Schließen
Karte
Eure Vorteile
Bad Hindelang PLUS Logo 1 Karte. 20 Gratis- Leistungen.
Allergiker Siegel Euer Urlaub von der Allergie.
loading

Grenzgänger Etappe 2 - Willersalpe - Landsberger Hütte

Hinterstein (866 Meter)

Parken

Parken am Parkplatz "Auf der Höh" in Hinterstein oder auf dem Parkplatz Säge bei Bruck.

Vom Parkplatz " Auf der Höh" zu Fuß gut eineinhalb Stunden weiter zur Willersalpe.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Bad Hindelang Busbahnhof mit der Linie 49 nach Hinterstein, Ausstieg "Grüner Hut". Von dort zu Fuß gut eineinhalb Stunden weiter zur Willersalpe.

Aktuelle Meldungen

Beschreibung

Der zweite Tag auf dem »Grenzgänger« beginnt mit der Durchwanderung des sagenhaft schönen Kessels, in dem die Willersalpe liegt. Durch Bäche, lichtes Buschwerk und weite Wiesen wandert ihr zunächst noch mit nur wenig Steigung in Richtung Gaiseckjoch. Sobald ihr mehrere kleine Tümpel passiert habt, wird das Gelände immer steiler, bis ihr für die letzten Höhenmeter etwas Trittsicherheit im Schrofengelände benötigen. Ist das Joch erreicht, eröffnet sich wie üblich ein völlig neuer, herrlicher Rundumblick. Links rahmt das Gaishorn unser Bild (etwa 30-45 Minuten entfernt). Weit unter euch glitzert der Vilsalpsee mit dem unübersehbaren mächtigen Felssturz von 2013. Etwas oberhalb – gut versteckt vor euren Augen – liegt unser Etappenziel, die Landsberger Hütte. Ihr steigt auf der österreichischen Seite den teilweise steilen, manchmal herausfordernden Pfad hinab und haltet euch an die Beschilderung in Richtung Schrecksee. Zunächst jedoch traversiert ihr die ausgedehnten Geröllfelder unterhalb des Rauhorns, bevor euch Grashänge, auf denen im Sommer zahllose Schafe weiden, zurück zum zweiten Joch (Hintere Schafwanne) eurer Etappe leiten. Sind die steilen Serpentinen einmal geschafft, erwartet euch der nächste Bilderbuchausblick: Endlich erscheint der bekannte Schrecksee im Blickfeld – mit Sicherheit einer der schönsten Bergseen der bayerischen Alpen. Die kleine Insel inmitten der grünlich schimmernden, spiegelglatten Wasseroberfläche, eingerahmt von steilen Grasflanken und einem freien Blick in Richtung Ostrachtal und Sonnenuntergang scheint wie für Fotografen geschaffen. Entsprechend voll wird es hier zur Dämmerung. Das Übernachten ist hier – wie auf der gesamten Strecke des Grenzgängers – jedoch streng verboten und wird, nicht zuletzt wegen des hohen Andrangs – inzwischen empfindlich bestraft.

Ihr jedoch genießen ganz legal diesen herrlichen Ausblick, während ihr auf den teilweise abschüssigen Pfaden dem See immer näher kommen. Nach einer verdienten Rast an einem der unzähligen Traumplätze hier oben macht ihr euch auf zu Joch Nummer drei. Ihr werft noch einen letzten, nochmals wunderschönen Blick zurück zum Schrecksee und steigen hinter dem Kirchdachsattel anschließend auf der – nun wieder österreichischen – anderen Seite bergab. Allzu viele Höhenmeter verliert ihr nicht, während ihr durch ausgedehnte Alpenrosenfelder in Richtung Kastenjoch wandert. Selbst auf den Seeblick müsst ihr nicht verzichten, denn der kleine Alplsee mit seiner malerischen Kasten-Alpe ist vielleicht nicht ganz so groß, aber ähnlich schön.

Am Kastenjoch könnt ihr schon einen kurzen Blick auf die morgige Etappe werfen, denn hier werdet ihr morgen in Richtung Prinz-Luitpold-Haus abzweigen. Heute jedoch haltet ihr euch in Richtung Landsberger Hütte, die nun schon gar nicht mehr so weit entfernt ist. Was nicht bedeutet, dass kein Joch mehr auf euch wartet! Mit ständigem Tiefblick in das abgeschiedene Schwarzwassertal und auf den darüber thronenden Hochvogel geht es für euch zum Westlichen Lachenjoch. Ihr könnt es direkt ansteuern oder aber die Steinkarspitze direkt rechts neben euch noch »mitnehmen«. Sie erfordert nur wenige Höhenmeter mehr und bietet abermals eine wunderschöne Aussicht. Dafür haltet ihr euch bei einer etwas unscheinbaren Abzweigung rechts und wandert durch die Westflanke, später direkt über den Grat auf den Gipfel. Wer direkt zum Joch möchte, folgt dem unübersehbaren Weg. Vom Joch – tatsächlich unser letztes für heute – könnt ihr die Landsberger Hütte nun endlich sehen. Auf ausgetretenen Pfaden geht es durch eine kleine Herde Haflinger und ggf. weidende Kühe hinab zum wohlverdienten Etappenziel.

Tipp des Autors

Der Kaiserschmarrn auf der Landsberger Hütte ist ein Genuss!

Karte & Höhenprofil

Routenplaner

So gelangt ihr am besten zum Ausgangspunkt dieser Tour:

Downloads