Bad Hindelang Tourismus/Wolfgang B. Kleiner | CC-BY-NC-ND

Schrecksee

Alles was Ihr für Eure Bergtour wissen müsst

Aktuelle Informationen:

Achtung: Etwas Neuschnee in den Allgäuer Hochalpen! Nordseitig oder in Querungen können vereinzelt noch Altschneefelder vorhanden sein.

Der Weg zum Schrecksee ist bei trockenem Wetter gut begehbar. Bei Regen besteht Rutsch- und Absturzgefahr. Achtet auf eine gute Ausrüstung (Bergschuhe, Stöcke, Regenjacke, genügend Getränke und Proviant!

Damit das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen so einzigartig und vielfältig bleibt, lauft bitte auf dem Weg, auch beim Überholen! Danke!

Bitte denkt daran, dass das Campen, Biwakieren und Drohnenflüge im Naturschutzgebiet verboten sind. Es finden wieder verstärkt Kontrollen statt.

(Stand: 13.06.2026)

Der Schrecksee

Auf 1.813 Metern Höhe, eingebettet in ein beeindruckendes Hochtal und umrahmt von markanten Gipfeln liegt der Schrecksee. Erst die vollständige Schneeschmelze bestimmt den Start in die Wandersaison, dies kann bis Ende Juni dauern. Achtet in den Sommermonaten besonders auf plötzliche Wetteränderungen und Gewitter! Und denkt daran, Campen und Biwakieren ist verboten!

16  Kilometer

Wegstrecke zu gehen

8 bis 9  Stunden

reine Gehzeit gesamt für Hin- und Zurück

2.120  Höhenmeter

Auf- und Abstieg

Plant Eure Tour schon im Voraus

So seid Ihr sicher und verantwortungsvoll im Naturschutzgebiet unterwegs.

Tipps und Informationen

zur Tour auf den Schrecksee

  • Die gesamte Bergtour liegt im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

  • Steile, lange, anstrengende Bergtour

  • Absturzstellen, Geröll, Lebensgefahr bei Gewitter und Dunkelheit

  • Bergausrüstung erforderlich (Bergschuhe!)

  • Ausreichend Getränke mitnehmen, da KEINE Einkehrmöglichkeit auf der gesamten Strecke

  • Auf die Tageszeit achten und rechtzeitig losgehen

  • Im Zweifelsfall bitte umkehren!

20.06.2026
-
27.06.2026
Bitte ein Datum auswählen

Es finden regelmäßig Kontrollen statt.

Piktogramm „Drohnenflug verboten“ mit durchgestrichener Drohne über einem ebenfalls durchgestrichenen Funkturm.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Keine Drohnen oder andere Flugmodelle betreiben
Geldbuße bis zu 50.000 €

Piktogramm „Zelten und biwakieren verboten“, das durchgestrichene Symbole eines Zeltes und einer Person im Schlafsack zeigt.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Zelten und Biwakieren nicht erlaubt
Geldbuße bis zu 5.000 €

Piktogramm „feuer und grillen verboten“: durchgestrichene Symbole eines Lagerfeuers und eines Grills mit Grillgut, die das Verbot anzeigen.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Kein Feuer machen oder Grillen

Ein rotes Verbotsschild mit einem Piktogramm, das Fußspuren zeigt, die den Weg verlassen. Es weist darauf hin, den markierten Pfad nicht zu verlassen, um die Natur zu schützen.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Bitte die Wege nicht verlassen

Piktogramm „Keine Pflanzen entnehmen“: Eine durchgestrichene Hand hält Blumen, um das Verbot des Entfernens von Pflanzen anzuzeigen.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Keine Pflanzen abreißen oder ausgraben

Piktogramm „Kein Radweg“, ein rundes blaues Schild mit einem durchgestrichenen weißen Fahrradsymbol, das ein Fahrverbot anzeigt.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Kein Radweg 

(ab dem Elektrizitätswerk Auele)

Piktogramm „Hunde Anleinpflicht“: Ein weißer Hund auf blauem Hintergrund mit einer grünen Leine und einem Pfeil.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Leinenpflicht für Hunde

Piktogramm "Abstand halten zu Weidetieren" in Bad Hindelang, zeigt eine Person mit genügend Distanz zu Kuh und Schaf.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Abstand halten zu Weidetieren

Piktogramm „Wildtiere nicht stören“: Eine Hand mit Finger vor dem Mund, um Tiere wie Rehe und Eulen nicht zu erschrecken.
Monika Häußinger Häußingerdesign | CC-BY-NC-ND

Keine Musik / kein Lärm

Entlang des Wanderweges findet Ihr zwei Schilder die Euch zeigen an welchem Punkt der Bergtour Ihr Euch gerade befindet. 
Dort bekommt Ihr eine Zeiteinschätzung für die verbleibende Strecke und könnt herausfinden wie viele Höhenmeter Euch noch bevorstehen. So könnt Ihr im Zweifelsfall umkehren.
Das erste Schild findet Ihr am Speicherteich. Seid Ihr dort angekommen, habt Ihr 35% der Höhe und 25% der Strecke zurückgelegt.
Das zweite Schild findet Ihr am Ende der Taufersalpe. Seid Ihr dort angekommen, habt Ihr 60% der Höhe und 55% der Strecke zurückgelegt.
Für den Abstieg vom See bis zum Ausgangspunkt Auele müsst Ihr zusätzlich 2½ bis 4 Stunden einkalkulieren.

Naturschutzgebiet

Allgäuer Hochalpen

Das Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ ist das zweitgrößte Naturschutzgebiet Bayerns und eines der artenreichsten Gebirge Deutschlands. Der Schrecksee ist auch Teil des “Natura 2000 Gebiets” und somit europaweit schützenswert. Bitte tragt auch Ihr durch rücksichtsvolles Verhalten dazu bei, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Allgäuer Alpen für uns alle zu erhalten und beachtet ganz besonders die - im Naturschutzgebiet geltenden – Regeln. Vielleicht trefft Ihr einen Ranger, dem Ihr Fragen stellen könnt und der Euch spannende Infos über das Naturschutzgebiet gibt.

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Tanja von Bad Hindelang Tourismus
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