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Bad Hindelanger Qualitätsoffensive zahlt sich weiter aus

Tourismusbericht 2019: Auslastung in Unterkünften und Online-Buchungen steigen, Übernachtungszahlen gehen infolge von Hotelschließungen zurück Allgemeine Meldungen

Bad Hindelang (dk). Die Investitionen der Gemeinde Bad Hindelang (Allgäu) in die touristische Infrastruktur, den digitalen Vertrieb und das Qualitätsbewusstsein der Hotels und Gastgeber haben sich 2019 insbesondere auf die durchschnittliche Auslastung der Unterkünfte positiv ausgewirkt: Die Zahl der Auslastung in den Unterkünften stieg im vergangenen Jahr von 47 auf 48,1 Prozent. Und das, obwohl die Zahl der Übernachtungen auf 1.083.535 (im Vorjahr: 1.095.508) um 1,1 Prozent und die Zahl der Gäste auf 219.518 (225.010) um 2,4 Prozent etwas zurückging.

„Hierbei fielen nicht zuletzt die bedauernswerten aktuellen Schließungen des 'Romantik Hotel Sonne' und des 'Haus Unterjoch' stark ins Gewicht“, sagt der Bad Hindelanger Tourismusdirektor Maximilian Hillmeier.
Während bei den Übernachtungen in Hotels und Klinik für 2019 ein leichtes Minus von 0,48 Prozent (- 3.017 Übernachtungen) verbucht wurde, stieg die Zahl der Übernachtungen in Ferienwohnungen um 1,17 Prozent (+ 3.335) etwas an. Durch die Anbindung von Portalen über Bad Hindelang Tourismus wie Booking.com, HRS Holidays und andere konnte die Anzahl der Online-Buchungen auf 4.476 (2018: 3.258) und der daraus erwirtschaftete Umsatz auf 2,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. €) gesteigert werden.

Madeleine Rädler, zuständig für Onlinemanagement und Vertrieb, sieht die Digitalisierung als wesentlichen Treiber für eine Vertriebsänderung im Tourismus: „Es freut uns sehr, dass bereits 38 Prozent unserer Betriebe online buchbar und auf verschiedenen Buchungsplattformen vertreten sind. Dies ist im bayernweiten Vergleich ein beträchtlicher Anteil und spricht für den hohen Grad an Professionalität und Fortschrittlichkeit unserer Gastgeber.“
Der Tourismus ist für Bad Hindelang der wichtigste Wirtschaftszweig – geschätzte 80 Prozent der Wertschöpfung vor Ort resultieren direkt oder indirekt aus dem Tourismus. Mehr als 1.500 Menschen der 5.200 Einwohner arbeiten in der Tourismus-Branche Bad Hindelang, die derzeit 6.200 Gästebetten anbietet.
Um die Zahlen weiter auf einem hohen Niveau zu halten oder zu steigern legt Bad Hindelang den Fokus in den kommenden Jahren vor allem auf die in der „Tourismusstrategie 2030“ definierten Schlüsselprojekte.
Als Leitprojekt festgeschrieben wurde das Angebot „Bad Hindelang PLUS“, mit dem der Allgäuer Ferienort seine Urlauber künftig zu „Einheimischen auf Zeit“ und den Aufenthalt der Gäste zum lokalen Erlebnis macht. In mehr als 220 Hindelanger Unterkünften erhalten Bad Hindelang PLUS-Gäste ab Mai 2020 erstmals über 40 kostenlose Leistungen (bisher 20).
„Mit dieser besonderen Aufwertung durch die mehr als 20 neuen Erlebnisleistungen zum 10-jährigen Bestehen des Angebots stellen wir die Lokalität der Gemeinde Bad Hindelang und unsere Tradition noch stärker in den Mittelpunkt und übernehmen zugleich eine Vorreiterrolle im Deutschland-Tourismus“, so Marketingchefin Anke Birle.

Darüber hinaus spielen in dem Zukunftskonzept „Unser Bad Hindelang 2030 – Lebensraumkonzept für unsere Tourismusgemeinde“ regionale Produkte sowie das regionale Handwerk, der „Für Allergiker qualitätsgeprüfte Kurort“, das Thema sanfte Mobilität (mit freier Busfahrt für Übernachtungsgäste) und der „Grenzgänger“ eine zentrale Rolle. Das von der EU geförderte touristische Projekt „Grenzgänger“ für alpines Wandern sieht vor, auf dem 30 Kilometer langen Gebirgskamm der Allgäuer Hochalpen zwischen dem Allgäu und Tirol bis Ende 2021 Wege und Routen auf insgesamt 80 Kilometern betreffend Sicherheit, Qualität und Naturschutz in wert zu setzen.
Eine exponierte Stellung im Bad Hindelanger Zukunftskonzept 2030 nehmen insbesondere die ganzheitliche Fortentwicklung des Ökomodells Hindelang mit seinem Immateriellen Kulturerbe „Hochalpine Alpwirtschaft“, „das familienfreundlichste Skigebiet der Alpen“ in Oberjoch sowie die vielfach ausgezeichnete Luft in dem Allgäuer Bergdorf Bad Hindelang ein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte Bad Hindelang 2018 in einem Fachbeitrag als „einen der Orte mit der besten Luft weltweit“ bezeichnet.

Pressetext:

Denkinger Kommunikation

denkinger-pr.de



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